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Wahnsinn Wiesn

Elf wahnwitzige Fakten über das größte Volksfest der Welt

Was haben Albert Einstein, Paris Hilton und die Olympischen Spiele mit dem bierseligen Massenauflauf zu tun? Wir sagen es dir.

1. Der Kalender-Kalauer

Fangen wir damit an, dass das Oktoberfest gar nicht im Oktober startet – sondern im September! Ursprünglich begann das Fest mal am 17. Oktober an, jedoch wurde es fix einen Monat vorverlegt. Ganz einfach, weil das Wetter in München (und nicht nur dort) im September besser ist als im Oktober und die Bayern keine Lust haben, ihre Maß im Schnee zu trinken.

2. Lokales für Gäste aus aller Welt

Das Bier übrigens, das auf dem Oktoberfest ausgeschenkt wird, wird jedes Jahr extra für die Wiesn produziert. Die Lizenz dafür haben nur sechs Brauereien, die – so die Vorschrift – alle aus München stammen müssen und im Verein der Münchener Brauereien e.V. organisiert sind.

3. Hohe Schlagzahl

Eröffnet wird das Fest traditionell vom Münchner Oberbürgermeister, der das erste Bierfass ansticht und seinen Erfolg mit einem lautstarken „O’zapft is’“ kundtut. Wie der OB sich bei diesem Handwerk anstellt, ist nicht ganz unwichtig. Je weniger Schläge er braucht, desto patenter gilt das Stadtoberhaupt. Negativrekordhalter ist Thomas Wimmer, der 1950 ganze 19 Schläge brauchte, bis endlich Bier floss.

4. Zünftiger Zahlenrausch

Strömt der Gerstensaft erst einmal, sind 1.600 Kellnerinnen und Kellner im Einsatz, die an sechs Millionen Besucher 7,5 Millionen Maß ausschenken. Das ist so viel, wie in drei olympische Schwimmbecken hineingeht. Und auf Olympia kommen wir am Ende zurück.

5. Trinkgefäß mit Tradition

Der ikonische Maßkrug aus Glas ging erstmals 1892 zum Munde. Bis dahin waren alle Krüge aus Ton oder Metall. Jedes Jahr werden mehr als 50.000 Krüge als Souvenirs gestohlen, was, wenn du erwischt wirst, mit einer Geldstrafe von bis zu 360 Tagessätzen geahndet werden kann.

6. Hausverbot für Hilton

Die Bayern lieben ihr Oktoberfest und können es gar nicht leiden, wenn sich jemand auf der Wiesn daneben benimmt. Wie z. B. Paris Hilton, die für immer von der Festlichkeit verbannt worden ist, weil sie dort in einem goldenen Dirndl ihre neue Weinmarke promotete. Das hatte sie aber mit niemandem vor Ort abgesprochen. Und so bekam auch mal ein Superstar den Türsteher-Klassiker zu hören: „Nee, du heute nicht.“

7. Vom Getränkeumsatz zum Getränkedurchsatz

Raus müssen auch andere Sachen, und nachdem es 2004 zu so chaotischen Verhältnissen vor den Toilettenanlagen gekommen war, dass die Polizei einschreiten musste, wurden im nächsten Jahr 20 % mehr Klos aufgestellt. Insgesamt sind es nun um die 18.000 WCs, die den geregelten Output des vorangegangenen Inputs ermöglichen. Vorausgesetzt, man findet dorthin.

8. Fleckenfrei feiern

Modisch geht es auf dem Oktoberfest auch zu. Nicht nur wegen Lederhose und Dirndl. Adidas entwickelte eine Sneaker-Sonderedition in klassischem Braun, inklusive aufgestickter Brezel und dem Schriftzug „Prost“. Damit ist der Schuh überaus trachtentauglich. Der Clou ist aber, dass das Obermaterial abweisend gegen Bier und, nun ja, Körperflüssigkeiten ist. Absolut alltagstauglich – zumindest für die feuchtfröhlichen Wiesn-Tage.

9. Ein Genie als Glühbirnenschrauber

Eine schöne Story kursiert über Albert Einstein, der mit 17, also im Jahr 1896, beim Aufbau des Schottenhamel-Zelts geholfen haben soll. Er musste wohl im Familienbetrieb Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie einspringen und Glühlampen einschrauben. War dieser Job als Aushilfs-Elektriker die Initialzündung für seine späteren Geistesblitze? We’ll never know.

10. Olympia als Oktoberfest-Abklatsch?

Wie versprochen, noch einmal zu den Olympischen Spielen: Das Oktoberfest diente einst als Vorbild für die modernen Olympischen Spiele. Kein Scherz. Im 19. Jahrhundert wollte der griechische Kaufmann Evangelos Zappas eine Sportveranstaltung ins Leben rufen, die den antiken Olympischen Spielen nachempfunden war. Die Wiesn wurde 1832 extra verschoben, damit eine griechische Delegation empfangen werden konnte, die bestaunte, wie so ein Event funktioniert. 1859 fanden dann zum ersten Mal die damals so genannten Olympien in Athen statt.

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