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Reisen

448 Kilometer ins Ungewisse: ein Roadtrip durch Albanien

Mit Lui und Steffi auf der Reise in ein noch immer unbekanntes Land

„Was wir uns da eigentlich eingebrockt haben, das haben wir erst im Nachhinein bemerkt“ – so beschreiben Steffi und Lui von „Come with us 2“ ihr Vorhaben, jedes der 47 europäischen Länder zu bereisen. Nach einer einjährigen Weltreise von Kanada bis Malaysia merkten die beiden, wie wenig sie eigentlich von Europa kennen. Das bezog sich vor allem auf die Länder jenseits unserer mitteleuropäischen Wohlfühlzone. Und dass dort nicht nur die Sprachen anders sind, sondern vor allem Kultur und Mentalität, wurde ihnen im Verlauf ihrer Reisen mehr als einmal deutlich.
Hast du schon mal vom „Balkon Europas“ gehört? So wird manchmal Georgien bezeichnet, ein Land, über das viele mindestens genauso wenig wissen, wie über Albanien. Hier findest du mehr über den Geheimtipp zwischen Europa und Asien heraus.
  • © comewithus2

    Bereit für ein Abenteuer in Albanien?

    © comewithus2

Ausgerechnet Albanien stand als siebtes Land von 47 auf dem Plan. Ein Land, von dem Lui und Steffi bisher nur durch Erzählungen und schnelle Vorurteile gehört hatten. Dennoch fuhren sie mit ihrem Camper über die Grenze, um das Land von Nord nach Süd kennenzulernen. Lies dich durch Steffis Logbucheintrag – und vielleicht auch hier durch unseren Mini-Ratgeber – und entscheide selbst, ob dich deine nächste Reise vielleicht auch nach Albanien führt.

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Einreisetag 📍 Grenze von Montenegro nach Shkodra, Albanien

© comewithus2

An der Grenze Montenegro-Albanien beginnt unser Roadtrip. Es ist sehr wuselig, jeder steht so, wie es gerade für ihn passt: Lkw quetschen sich durch die Kolonnen und überall sind Menschen zu Fuß unterwegs. Der Grenzbeamte begrüßt uns mit einem freundlichen Lächeln und heißt uns willkommen. Als wir die Grenze überqueren und durch Shkodra fahren, möchte Lui nur noch aufs Gas drücken und möglichst schnell weiter zu unserem nächsten Stopp Griechenland. Ich bestehe aber darauf, uns auf die Erfahrung einzulassen, und so bleiben wir.

📍 Shkodra, Albanien

In der Stadt ist ordentlich was los: viele Menschen und auch Tiere auf den Straßen sorgen für ein richtiges Gewusel. Lui ist es zu viel, ich hingegen finde es total spannend. Wir parken den Van auf einem Stadt-Campingplatz und marschieren zu Fuß ins Ortszentrum. Anfangs sind wir vorsichtig und ängstlich, doch das legt sich bald. Nicht alles ist uns vertraut, aber spätestens, als wir an einer Bäckerei mit einer riesigen und super leckeren Auswahl an Broten vorbeischlendern, ist auch für Lui die Welt wieder in Ordnung, und unsere Reise durch Albanien kann weitergehen.
Einfache Siedlungen neben modernen Hochhäusern, Pferdekarren hinter Mercedes-Limousinen.
Steffi & Lui

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📍 Burg Rozafa, Shkodra

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Am nächsten Tag spazieren wir zu Fuß auf die Burg Rozafa, von wo aus wir Shkodra abseits des Trubels in seiner riesigen Gänze betrachten können. Die gesellschaftlichen Unterschiede, die wir sehen, könnten kaum größer sein: Einfache Siedlungen neben modernen Hochhäusern, Pferdekarren hinter Mercedes-Limousinen, leere gegen volle Einkaufstüten.

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📍 Durrës 

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Unser Albanien Roadtrip führt uns weiter in die größte Hafenstadt des Landes: Durrës. Dort fahren wir den bekannten Campingplatz „Camping Pa Emer“ an, der direkt am Meer liegt. Fun Fact: Auf Deutsch bedeutet das so viel wie „Der ohne Namen“. In der Stadt lebt auch eine Bekannte von uns, mit der wir Durrës erkunden – und uns etwas zu sehr verquatschen, denn es dämmert bereits. Entgegen aller Empfehlung machen wir uns erst bei anbrechender Dunkelheit auf den Weg zurück zum Campingplatz. Selbst bei Tageslicht ist es schon anspruchsvoll, in Albanien Auto zu fahren: Es gibt überall Löcher in den Straßen und die Menschen sind für ihre riskanten Überholmanöver bekannt. Und in der Dunkelheit kommen dann noch unbeleuchtete Verkehrsteilnehmer dazu. Mit einem mulmigen Gefühl fahren wir los, Lui als Fahrer und ich auf dem Beifahrersitz. Noch in Durrës passiert es dann: Der Autofahrer hinter uns setzt zum Überholen an. Es ist unübersichtlich. Wir sehen das entgegenkommende Auto vor ihm und es ist schon sehr nah und kommt ebenfalls viel zu schnell auf uns zu. Lui macht eine Vollbremsung, der Überholende schert gerade so vor uns wieder ein und der Entgegenkommende donnert haarscharf an uns vorbei. Uns beiden schlottern die Knie, zwischen den Autos waren lediglich Zentimeter. Keine Sekunde waren wir nach diesem Abend mehr bei Dunkelheit auf den Straßen Albaniens unterwegs.

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📍 Camping Pa Emer, Durrës

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Der Campingplatz Pa Emer liegt etwas südlich von Durrës und dort bleiben wir ein paar Nächte. Wir stehen direkt am Meer. Das Betreiber-Ehepaar wohnt auf einem kleinen Hügel hinter den Stellplätzen. Als wir tagsüber dort oben sind, sehen wir Dutzende Bildschirme von installierten Überwachungskameras. Ob einem das ein sicheres Gefühl gibt? Geht so! Und dann hören wir in einer der Nächte, dass sich ein Boot dem Strand vom Meer aus nähert. Ein Auto fährt nicht weit weg von uns zum Strand und hält. Wir sind beide hellwach. Was passiert da draußen? Wollen die uns überfallen? Sehen die Betreiber auf den Bildschirmen, was passiert? Wir hören nahe Stimmen und laute Geräusche. Das Boot muss mittlerweile am Strand sein. Wir fummeln an unseren Türen von Innen herum und hängen in aller Hast die Sicherungen ein. Nach einer gefühlten Ewigkeit schlagen Autotüren zu, ein Motor geht an und das Auto fährt davon. Es ist wieder mucksmäuschenstill. Am Morgen sehen wir Fußspuren am Strand: Vermutlich war es ein Fischer, der in den frühen Morgenstunden zurückkam und von einem Freund abgeholt wurde. Wir hatten uns komplett grundlos einen Kopf gemacht.
Mit jedem Kilometer, den wir zurücklegen, weicht unser Misstrauen vor diesem unbekannten Land.
Steffi & Lui

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📍 Llogara-Pass  

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Unsere Albanien-Rundreise geht über die Nationalstraße SH8 weiter, die uns in den Süden und weiter bergauf über den Llogara-Pass führt – eine der schönsten Straßen, die wir je gefahren sind. Wir schlängeln uns an Schlaglöchern und an einigen Kühen vorbei, immer weiter die Serpentinen hinauf. Dann sind wir 1027 Meter über dem Meer und vor uns erstreckt sich der Süden Albaniens: kilometerweit Sandstrände und türkisblaues Meer. Sogar die griechische Insel Korfu erkennen wir von hier oben. Wir fahren weiter die Südseite hinunter und entdecken die wunderbarsten Aussichten auf Sand und Meer, sowie alte Bunkeranlagen, die aussehen wie kleine Betonpilze. Mit jedem Kilometer, den wir zurücklegen, weicht unser Misstrauen vor diesem unbekannten Land und wird ersetzt durch Neugierde und Entdeckerlust. Ein Albanien-Urlaub erscheint uns bei weitem nicht mehr so gefährlich.

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📍 Ksamil

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Auf dem Campingplatz „Caravan Ksamil“ wird Gastfreundschaft groß geschrieben: Wir werden herzlich begrüßt und täglich mit Kaffee- und Teespezialitäten, sowie frischem Gebäck und frischen Blumen verwöhnt. Und weil wir uns so wohlfühlen und es in und um Ksamil viel zu entdecken gibt, bleiben wir eine ganze Woche. Wir besuchen zum Beispiel die kleine Hafenstadt Sarande, die mit mediterranem Flair und der typisch albanischen Hektik besticht.

📍 Butrint

Etwa vier Kilometer südlich von Ksamil besuchen wir das UNESCO-Weltkulturerbe Butrint, eine antike Ausgrabungsstätte direkt am Butrintsee. Ziemlich beeindruckt erkunden wir das weitläufige Gelände und staunen über die Bauten.

© comewithus2

📍 Gijrokaster

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Auf dem Weg nach Gijrokaster biegen wir im Mali i Gjerë-Gebirge in einen kleinen Feldweg ein, von wo wir zu der „Blue-Eye-Quelle“ gelangen. Das ist eine Karstquelle, aus der in wunderschönem Tiefblau rund 6.000 Liter Wasser pro Sekunde aus dem Boden hervorsprudeln. Über eine Aussichtsplattform können wir von oben auf das faszinierende „Auge“ blicken. Nächster Halt ist dann unser eigentliches Ziel: Gijrokaster. Eine historische Stadt mit UNESCO-Weltkulturerbe, atemberaubender Architektur und umgeben von wunderschöner Berglandschaft. Das ist die letzte Station unseres Albanien-Roadtrips und von hier aus machen wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Griechenland.
Albanien begann für Steffi und Lui als eine komplette Reise ins Unbekannte. Im Laufe ihres Roadtrips lernten sie das Land jedoch besonders im Hinblick auf die Gastfreundschaft der Menschen und die Schönheit der Natur zu schätzen.
Willst du mehr Reiseberichte und Abenteuergeschichten von Lui und Steffi hören? Dann klick dich durch ihren Blog, folge ihnen bei Instagram oder schmökere in ihrem Buch.

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