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Von Augen-Yoga und Angsthasen

Vier Fotos und ihre Geschichten

Susanne Kriegs Heimat und große Liebe ist Hamburg. Ob Hafen, Fischbrötchen oder norddeutsches „Schietwetter“ – auf ihrem Blog und Instagram-Kanal hält sie als „Frau Elbville“ ihre liebsten Hamburg-Momente in Bildern fest. Aber natürlich geht ihre Leidenschaft für die Smartphone-Fotografie weit über die Stadtgrenzen der Hansestadt hinaus. Ob in der Schweiz, Frankreich oder einem urbanen Südseeriff: Hinter diesen vier Bildern von Susanne steckt mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

Die Fotografin

Sie ist Dozentin, Journalistin und Autorin: Susanne liebt die Smartphone-Fotografie. Anders als Spiegelreflexkameras sind Smartphones nicht nur leicht und handlich, sondern meist in griffbereiter Nähe. Und dass sie damit auch viel weniger auffällig sind, ist für Susanne ein dankbarer Nebeneffekt.

Klein, aber Oho!

  • „Für mich ein richtiges Sommerfoto – made in Hamburg. Es beinhaltet vieles, was ich am Sommer mag: Wasser, Sonnenlicht und die Möglichkeit, draußen etwas zu unternehmen. Ich träume schon seit langem davon, mir ein eigenes Kajak zuzulegen und damit einfach los zu paddeln. Der Mann, den ich hier an der Elbe fotografiert habe, hatte gerade einen wasserdichten Beutel mit seinem Anzug in seinem Kanu verstaut. Wahrscheinlich war er gerade aus dem Büro gekommen, in seine Badehose geschlüpft und paddelte nun eine Runde (vielleicht sogar nach Hause?). Das Motiv mag ich, weil das Licht so schön ist und der kleine Mensch am Strand ein interessanter Kontrast zu dem großen Bürogebäude im Hintergrund bildet. Das ist auch ein Tipp: Macht Größenverhältnisse auf euren Bildern klar. Das geht besonders gut mit Menschen, die irgendwo klein im Bild zu sehen sind. Manchmal lohnt es sich auch, eine Weile zu warten, sich sozusagen ‚auf die Lauer zu legen‘, bis jemand vorbeikommt. Diese Person kann dann das Tüpfelchen auf dem I eures Fotos sein.“

Weniger ist Me(e)hr

  • „Da werden Erinnerungen wach an einen tollen Sommerurlaub in der Bretagne. Ich liebe diesen Flecken in Frankreich, ganz besonders die weitläufigen Strände, die vor allem bei Ebbe tolle Fotomotive abgeben. An diesem Bild mag ich, dass es so minimalistisch ist. Es besteht nur aus wenigen Elementen und Farben – Yoga für die Augen. Extrem wichtig bei solchen Fotos ist, dass man das Smartphone absolut gerade hält, damit der Horizont nicht schief und krumm erscheint. Hier liegt er ziemlich genau auf der oberen Linie des Bildrasters.“

Spieglein, Spieglein

  • „Ich habe mir angewöhnt, nach Spiegelungen Ausschau zu halten. Bei schlechtem Wetter suche ich mir zum Beispiel gerne Pfützen und schaue, was sich in ihnen spiegelt. Wenn die Sonne richtig steht, reflektieren sich manchmal auch in Fenstern interessante Motive – wie hier in den Butzenscheiben eines Kapitänshauses am Strand von Övelgönne in Hamburg. Zum einen sieht man nun das pittoreske Fenster und was auf der Fensterbank steht. Zum anderen erfährt man, welche grandiosen Ausblick man hätte, wenn man von innen aus dem Fenster blicken würde.“

Von oben betrachtet

  • „Bei diesem Bild kommt bei mir wieder sommerliche Urlaubsstimmung auf. Es zeigt das schönste Freibad, das ich kenne (wer’s wissen will: Es sind die Thermalquellen des Brigerbads im Kanton Wallis in der Schweiz). Es war ein flirrend heißer Sommertag in den Bergen. Und als ich mich etwas im Wasser abgekühlt hatte, beschloss ich, die spektakuläre Lage des Bads zwischen den Berghängen in einem Foto festzuhalten. Dafür bin ich extra auf einen Felsen geklettert, der sich neben der genialen Wasserrutsche befand, auf die ich mich allerdings nicht getraut habe…was Wasserrutschen betrifft, bin ich eine Angsthäsin. Hätte ich unten Fotos gemacht, hätte das Brigerbad wohl eher wie irgendein Freibad gewirkt. Erst von oben wurde klar, wie toll es hier eigentlich ist. Also: Immer mal die Perspektive wechseln – statt auf Augenhöhe zu bleiben. Irgendwo hinauf klettern und aus der Vogelperspektive fotografieren (dafür braucht man meistens keine Drohne!) oder auch mal in die Hocke gehen und aus der Froschperspektive Fotos machen.“

Voll erwischt

  • „Auch ein Beispiel dafür, dass man manchmal beim Fotografieren einfach einen Moment warten sollte. Speziell bei dieser Toreinfahrt habe ich vorne ein wenig die Straße beobachtet und bin schnell hereingelaufen, als ich eine Vespa heranfahren sah. Im richtigen Moment habe ich dann abgedrückt. Dieses gesprayte Tiefsee-Aquarium befindet sich im Karolinenviertel von St. Pauli, wo ich gerne nach Street Art Ausschau halte, um sie zu fotografiere. Links und rechts ziehen Mouränen und Riesenkraken ihre Bahnen. An der Decke über einem kreist ein Hammerhai. Hier kann man in Coronazeiten mal ganz gut abtauchen und so tun als tauche man in einem Südseeriff – wenn man schon nicht wirklich verreisen kann…“
Jetzt willst du mehr? Weitere Bilder und ihre Geschichten findest du auf Susannes Blog oder ihrem Instagram Kanal.
© Für alle Bilder: Susanne Krieg

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