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5 Tipps für Smartphone-Fotos mit Wow-Effekt

Bild: Susanne Krieg

Von den technischen Einstellungen bis zur Inszenierung perfekter Sommermotive: Mit diesen Tipps verpasst du deinen Fotos ein Upgrade.

Die Jahreszeit des Sonnenscheins, des Meers und des Draußen-Seins ist da! Im Sommer sind die Menschen im Durchschnitt glücklicher und genau solche Glücksmomente halten wir am liebsten auf Fotos und in Videos fest. Das Smartphone ersetzt inzwischen für viele den klassischen Fotoapparat und laut einer Studie aus dem Jahr 2019 gehört die Qualität der Kamera sogar zu den drei Top-Kriterien beim Kauf eines neuen Geräts.
Es ist eigentlich viel schwieriger, schlechte Fotos mit dem Handy zu machen, als gute.
Susanne Krieg
  • Susanne Krieg ist Dozentin, Journalistin und Autorin aus Hamburg, und Smartphone-Fotografie ist ihr Ding. Ein Großteil ihrer Bilder, die unter anderem auf ihrem Blog und Instagram-Kanal „Frau Elbville“ zu sehen sind, hat sie mit dem Handy geschossen. Als unsere Expertin auf dem Gebiet weiß sie genau was du brauchst, um deine Sommerbilder dieses Jahr auf das nächste Level zu bringen.

Smartphone-Fotografie: So machst du es richtig

Um das Beste aus deinen Smartphone-Bildern herauszuholen, müssen wir bei den Basics anfangen. Natürlich kommt es ein bisschen auf dein Handymodell und dessen technische Einstellungen an. Aber selbst Modelle, die nicht brandaktuell sind, verfügen über grundlegende Werkzeuge, die deine Bilder sichtbar aufwerten können. Man muss nur wissen, wie.

1. Ein Raster erstellen

Über deine Einstellungen oder direkt in der Kamera-App kannst du ein Fotoraster einstellen. Dieses teilt durch zwei vertikale und zwei horizontale Linien deinen Bildschirm beim Fotografieren in neun Kacheln. Das hilft zum einen, schiefe Fotos zu vermeiden. Zum anderen werden deine Fotos damit zum richtigen Blickfänger: Wenn Elemente in einem Bild symmetrisch zu den Linien positioniert werden oder sich auf den Punkten befinden, wo sich die Linien kreuzen, hat das auf uns einen harmonischen und ausgewogenen Effekt und nennt sich auch „Goldener Schnitt“. Susanne kann bestätigen, dass symmetrische Motive für viele Menschen eine gewisse Ästhetik haben und besonders bei Instagram sehr gut ankommen.
  • © Susanne Krieg

    Dank des Rasters nie wieder einen schiefen Horizont.

    © Susanne Krieg

2. Belichtung

Das Schöne an der Handyfotografie: Mit nur einem Tippen auf den Bildschirm bekommst du ein gutes Foto, ganz ohne dich vorher groß mit der Technik beschäftigen zu müssen. Eine Ausnahme ist das Thema Belichtung. Diese solltest du manuell anpassen. Bei Modellen von Samsung gibt es dafür neben dem Fokusfeld eine kleine Glühbirne, bei iPhones ist ein Sonnen-Symbol zu sehen. Daran kann die Belichtung des Bildes mit einer Art kleinem Regler angepasst werden. Tendenziell gilt: Lieber zu dunkel als zu hell. Denn durch zu viel Licht können Informationen und Details eines Bildes verloren gehen.
  • © Susanne Krieg

    Hier ist das Bild deutlich überbelichtet.

    © Susanne Krieg

  • © Susanne Krieg

    Und Tada: das Bild nach angepasster Belichtung.

    © Susanne Krieg

3. Optisch zoomen

Zoomt mit den Füßen!
Susanne Krieg
  • © Susanne Krieg

    © Susanne Krieg

Wie kommst du normalerweise näher an Menschen und Objekte heran? Holst du sie dir mit einer schnellen Bewegung über das Display näher zu dir oder gehst du ein paar Schritte darauf zu? Auf die meisten von uns trifft wahrscheinlich Ersteres zu, aber genau darin liegt der Fehler. Denn der digitale Zoom beschneidet dein Bild bloß, anstatt es optisch zu vergrößern. Dies bedeutet eine schlechtere Auflösung und damit eine schlechtere Qualität der Fotos. Was du also brauchst, ist ein optischer Zoom, alias deine Füße: Mit denen bewegst du dich einfach, so weit es eben geht, auf ein Objekt oder einen Menschen zu.

4. Die Linse säubern

Ob du es glaubst oder nicht: Der simpelste Schritt zu besseren Handyfotos ist eine saubere Kameralinse. Es passiert schnell, dass sich ein Film über die Linse legt – und so cool Fotos im verschwommenen Stil manchmal aussehen mögen, sollte dieser Effekt nicht aufgrund einer dreckigen Linse entstehen. Susanne sagt: Nicht mit dem Pullover-Ärmel darüberwischen, sondern für das beste Ergebnis ein Brillenputztuch benutzen.
  • © Susanne Krieg

    Swipe nach rechts für das schönste Vorher-Nachher aller Zeiten.

    © Susanne Krieg

  • © Susanne Krieg

    Haben wir zu viel versprochen?

    © Susanne Krieg

5. Nachbearbeitung

Um Smartphone-Bilder nachträglich grob zu bearbeiten, braucht es häufig nur die bereits vorhandenen Werkzeuge deines Handys. Unter denen findest du von der Anpassung der Helligkeit über Brillanz bis hin zur Anwendung einer Vignette zahlreiche Wege, Schadensbegrenzung zu betreiben oder deinem Bild einfach ein optisches Upgrade zu verleihen. Davon, im Nachhinein Filter auf deine Bilder zu legen, rät Susanne eher ab. Versuche es lieber, schon während des Fotomachens natürliche Filter anzuwenden. Fotografiere doch mal durch eine verregnete Fensterscheibe oder durch das Brillenglas deiner Sonnenbrille. Das erzeugt einen interessanten und ganz neuen Effekt.
  • © Susanne Krieg

    © Susanne Krieg

Apropos Sonnenbrille: Fühlst du auch schon die Sommer-Sehnsucht in dir? Wenn es nicht nur länger warm, sondern auch länger hell bleibt, wenn wir solange draußen verweilen, bis die Sonne untergeht und auch gerne mal, bis sie wieder aufgeht? Egal, ob du den Sommer in der Ferne oder bei uns im schönen Deutschland genießt: Im Freien bieten sich endlose Möglichkeiten für tolle Bilder. Nutze den nächsten sonnigen Tag doch direkt mal, um Susannes Tipps mit deinem Smartphone auszuprobieren. Und mit ein bisschen Inspiration für coole Sommermotive kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Drei Sommermotive und eine Smartphone-Kamera

Ab ins kühle Nass!

Eigentlich sollte man ja nicht gegen die Sonne fotografieren, aber Momente, wo die Sonne so schön auf dem Wasser glitzert, sind einfach zu verlockend. Für ein cooles Foto gegen die Sonne ist entscheidend, dass du nicht die volle Sonnenpower auf deinem Bild hast, sondern sie in Teilen verdeckst. Das funktioniert wunderbar durch umliegende Gebäude, Bäume oder eine Person im Bild. Ein Pro-Tipp von Susanne: Um die Mittagszeit herum ist das natürliche Licht meist zu grell und zu hart für Fotos. Wenn du also Strandbilder machen möchtest, dann am Vormittag oder am Abend. Am Wasser bietet es sich zudem an, mit Reflexionen zu spielen: Ist ein Gewässer schön klar und nicht so tief, tanzen an der Oberfläche manchmal wunderschöne, fotoreife Spiegelungen!

Susanne Krieg

Susanne Krieg

Um die Häuser ziehen

Sommerabende, an denen du mit deinen Freunden durch belebte Straßen und Gassen ziehst, von irgendwo her dringt Musik, und an jeder Ecke tummeln sich gut gelaunte Menschen. Solche Stimmungen in ihrer Gesamtheit einzufangen, ist meist viel schwerer als gedacht. Versuche es doch mal, mit Symmetrie zu arbeiten und nimm hier das Raster zur Hilfe. Positioniere dich genau in der Mitte einer Gasse und probiere verschiedene Perspektiven aus, indem du dich hinkniest oder, wenn möglich, erhöht stehst. Fang soviel deiner Umgebung ein, wie nur geht!

Susanne Krieg

Susanne Krieg

Bis die Sonne untergeht

Sobald der Himmel beginnt sich bunt zu färben, zücken wir nur zu gern unser Handy. Aber wie lichten wir Sonnenuntergänge am besten ab, sodass ein Foto mit Wow-Effekt entsteht? Hier kommen wir wieder zum Thema Raster: Die besten Sonnenuntergangs-Fotos haben einen geraden Horizont. Zum Glück hat unser Raster dafür horizontale Linien – da brauch man nicht mehr zu sagen, oder? Auch die Belichtung kann hier einiges reißen. Versuche dich mal daran, ein wenig damit zu spielen: Was passiert, wenn du sie etwas herunterdrehst? Mit welcher Helligkeit kommen die Farben des Sonnenuntergangs am besten zur Geltung?

Susanne Krieg

Susanne Krieg

Schau doch mal auf Susannes Blog oder auf ihrem Instagram-Kanal „Frau Elbville“ vorbei. Da findest du ihre Tipps, Foto-Guides und charmante Anekdoten rund um ihren Heimathafen Hamburg.

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