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In vier Schritten zum Mix-Master: So machst du krasse Drinks easy zu Hause

Das 1×1 der Cocktails: Expertenwissen für deine Heim-Bar

Für Bartender Soroush „Sembo“ Amirpour zählt beim Mixen von Cocktails und Drinks vor allem eines: Hingabe. Klingt übertrieben, ist aber eigentlich total logisch. Wenn du etwas Neues von Null auf lernen möchtest, musst du eine Alles-oder-nichts-Entscheidung treffen. Mühe und genügend Zeit zu investieren, sind auch aus Sembos Sicht entscheidende Faktoren für ein gelungenes Ergebnis. Wenn deine Cocktails zu Hause also richtig gut werden sollen, dann brauchst du dafür volle Hingabe und Liebe zum Detail.

Sembo Amirpour

Ist gelernter Grafikdesigner, Hobbymusiker, „World Class Bartender of the Year 2019“ und Inhaber der Bar „The Old Jacob“ in Bonn.

Das Rezept

Fangen wir beim Rezept an: Bevor du wilde Experimente machst, konzentriere dich erstmal auf die genauen Mengenangaben. Aus Sembos Sicht solltest du einen Drink erst verstehen, bevor du ihn variierst. Es ist in etwa so wie beim Backen: Auch da braucht es Zeit, bis du ein Gefühl dafür bekommst, welche Zutaten du in einem Rezept verändern kannst. So viel also zum Thema Liebe zum Detail!

Das Equipment

  • Shaker und Jigger: Die Essentials fürs Mixen
Damit du einem Rezept auch richtig folgen kannst, brauchst du natürlich das erforderliche Equipment. Das sind in der Regel zwei Dinge: ein Messbecher, im Fachjargon auch „Jigger“ genannt, und ein Shaker. Jigger sind wichtig, damit bei deinen Cocktails das Mischverhältnis der unterschiedlichen Komponenten stimmt. Je geübter du im Mixen bist, desto mehr bekommst du ein Gespür für die Verhältnisse und brauchst, wie Sembo, irgendwann keinen Messbecher mehr. Als Shaker benutzt Sembo einen sogenannten „Tin in Tin“-Shaker, der komplett aus Edelstahl besteht. Edelstahl eignet sich optimal, da das Material gut Kälte leitet und dazu sehr leicht ist. Wird ein Cocktail im Shaker zubereitet, muss er immer ordentlich durchgeschüttelt werden, damit sich die Flüssigkeiten und ihre Aromen ausreichend verbinden und alles schön durchgekühlt ist. Muss ein spontaner, schneller Cocktail her und du hast weder Shaker noch Jigger zur Hand, kannst du trotzdem loslegen. Als Alternative für einen Jigger eignet sich ein geeichtes Shotglas – und wir wissen alle, dass du davon reichlich zu Hause hast. Ein Shaker lässt sich durch ein wiederverschließbares Gefäß ersetzen, dessen Öffnung groß genug für Eiswürfel ist. Das kann eine Thermoskanne sein oder ein Smoothiebecher, wie man ihn aus dem Fitnessstudio kennt.

Die Eiszeit

Gib mir Eiswürfel und ich zaubere dir einen geilen Drink.
Sembo Amirpour
Eine dritte und absolut essenzielle Voraussetzung für einen gelungenen Cocktail ist wohl die am meisten unterschätzte Zutat: Eis. Gekühlte Drinks schmecken uns meist nicht nur besser, die Kälte der Eiswürfel hat auch eine entscheidende Funktion: Sie hilft das Aroma der Spirituosen zu entfalten. Für einen geshakten oder gerührten und richtig gut gekühlten Drink empfiehlt Sembo mindestens 300 Gramm Eiswürfel. Wenn du also in das Cocktail-Game einsteigen möchtest, dann hab immer Eiswürfel im Gefrierfach parat, am besten etwas größere von circa 3×3 Zentimetern. Übrigens: Weitere coole Rezepte für euren nächsten Drink findet ihr hier.

Der Stoff

Da du jetzt weißt, wie du zu Hause einen geilen Cocktail zubereitest, stellt sich die Frage womit. Für Anfänger empfiehlt Sembo, dass Tequila, Rum, Vodka, Whiskey und Gin als Basics einen festen Platz in deiner Sammlung haben sollten. Auf der Basis dieser Spirituosen lassen sich bereits unzählige und unterschiedliche leckere Cocktails und Drinks zaubern. Ganz klar ist aber: Bei Alkohol wird in der höheren Preisklasse geshoppt! Teurer heißt leider meistens auch besser – wobei du zum Mixen in der Regel keinen 50 Jahre alten Spitzen-Malt-Whisky oder Jahrgangs-Champagner nimmst. Rechne aber mit mindestens 15 bis 20 Euro pro Flasche – du wirst es nicht bereuen.

Das GINteresse

Die Essenz vom Mixen ist Kälte, Bindung, Balance und Präzision.
Sembo Amirpour
Diese Geheimformel beweist sich auch an einem der beliebtesten Longdrinks der Deutschen: dem Gin-Tonic. Gin ist schon lange kein Hype mehr, sondern ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, um zu bleiben. Gin-Tastings, Gin Tonic und begeisterte Gin-Sammler – es gibt sie alle und es gibt sie überall. Bei der Zubereitung des Longdrinks machen aber viele vor allem eines falsch: das Mischverhältnis. Sembos Tipps für einen gelungen Gin Tonic drehen sich genau um die benannte Essenz des Mixens: um Mischverhältnis, Eis und Balance. Ein perfekter Gin Tonic sollte eine Ratio von 1:4 haben. Das bedeutet ein Teil Gin auf drei Teile Tonic. Eiswürfel und ein harmonisches Verhältnis von Gin und Tonic runden den perfekten Drink ab. Denn: Je hochprozentiger der Alkohol, desto süßlicher sollte das Tonic dazu sein. Das balanciert die Geschmacksnoten am besten aus. Hier heißt es: ausprobieren! Denn die Geschmäcker sind verschieden. Magst du es eher trocken, fruchtig oder süß?

Beschwipstes Bar-Glossar

Cocktail
Longdrink
Highball
Wenn jetzt du jetzt denkst: „Mega, ran an die Flaschen!“, dann erfährst du hier mehr über Sembo und bekommst Inspiration für leckere Drinks und Cocktails.
Hier geht’s zu den Instagram Accounts von Sembo und seiner Bar The Old Jacob.
© Alle Fotos: The Old Jacob

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