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Express yourself: So trainierst du deine Kreativität

Eine Auftragskünstlerin über Leidenschaft und den Mut, Neues auszuprobieren.
Erinnerst du dich noch an deine ersten Zeichnungen? Menschen mit viel zu großen Köpfen, Sonnen mit Sonnenbrille und Tiere mit den verrücktesten Proportionen? Viele Menschen verlieren das Malen und Basteln, Dinge, mit denen sie eigentlich aufgewachsen sind, irgendwann durch andere Hobbys aus den Augen, kommen aus der Übung. Umso schöner ist es doch, wenn es Menschen gibt, die nie aufgehört haben zu künstlern und kreativ zu sein. Einer dieser Menschen ist Auftragskünstlerin Susanne Barklage aus Frankfurt. Sie ist eines der Gesichter des Studios „Identity-Art“ und liebt es, für andere zu malen. Viele Künstlerinnen und Künstler sehen die Auftragskunst kritisch, denn wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn man als Dienstleister lediglich die Vorstellungen eines anderen umsetzt? Susanne sieht das anders: Da sie vor Identity-Art in einer Eventagentur für einzigartige Reiseerlebnisse arbeitete, standen die Wünsche der Kundinnen und Kunden in ihrem Berufsleben von Beginn an im Vordergrund. Für sie hat sich also gar nicht viel verändert.
Kreativ war ich in meinem Beruf schon immer. Früher habe ich besondere Reisen zusammengestellt, heute male ich besondere Bilder.
Susanne
  • © Identity-Art

    Pinsel, Leinwände, ein Stativ und ganz viel Kunst: Hier schafft Susanne ihre „Identity-Art“.

    © Identity-Art

Jetzt sind ihre drei Standbeine freie Kunstprojekte, Kreativworkshops, häufig mit dem Schwerpunkt Collagen, und eben die Auftragskunst. Warum liebt und fasziniert sie die Auftragskunst so sehr? Kann sie wirklich noch ihre eigene Kreativität ausleben? Und was bedeutet Kreativsein überhaupt für sie? Susanne hat die Antworten für uns.

Im Auftrag der Kunst

Wir leben in einer Welt, in der die Menschen eine starke Sehnsucht nach Individualität verspüren und in der die Personalisierung von Dingen – vom Essensplan bis zum Turnschuh – im Trend liegt. Warum dann bei Kunst aufhören?
Apropos Personalisierung: Willst du jemanden kennenlernen, der sich seine Klamotten selber näht – und das einfach aus alter Kleidung? Hier geht’s zum Artikel.
  • © Identity-Art

    Mit ihren Collagen erweckt Susanne Geschichten zum Leben.

    © Identity-Art

Jemandem den Wunsch nach einem einzigartigen Bild oder einer individuellen Collage zu erfüllen, ist für Susanne eben genau das Sinnhafte an ihrer Arbeit – zumal die großen Gemälde der Geschichte überwiegend auch Auftragskunstwerke waren. Stichwort Michelangelo. Susanne sieht die Auftragskunst als eine Art Ass im Ärmel: Wenn es auf dem Markt keine Kunst gibt, die den eigenen Vorstellungen gerecht wird, dann wird eben etwas Neues geschaffen.
Ja, ich stelle meine Kunst in den Auftrag des Kunden. Aber ich behalte trotzdem meine eigene Handschrift, weil ich diejenige bin, die die Idee des Kunden zum Leben erwecken darf.
Susanne
Die Kreativität kommt in dem Berufsfeld der Auftragskünstlerin also nicht zu kurz, sie entsteht nur auf etwas andere Weise: Der Ursprung der kreativen Idee kommt vom Kunden, die kreative Umsetzung von Susanne. Zwei Teile, die zusammen ein Ganzes ergeben und aus denen am Ende ein kreatives Werk entsteht, in dem beide letztendlich ihre Handschrift hinterlassen. Ein Werk mit Persönlichkeit, das eine ganz individuelle Geschichte erzählt und die Identität, die Vorstellungen und die Charakterzüge eines Menschen oder auch eines Unternehmens auf eine ganz eigene Art widerspiegelt. Und das ist es, was Susanne an der Auftragskunst so liebt und schätzt – Identity-Art eben.

Was bedeutet es, kreativ zu sein?

Für Susanne bedeutet Auftragskunst vor allem eines: die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen. Aus ihrer Sicht muss der Begriff der Kreativität auch etwas „entzaubert“ werden. Er beschreibt keine Eigenschaft, die lediglich Künstler besitzen: Jeder Mensch kann kreativ sein, jeder Mensch trägt Ideen in sich, man muss nur bereit sein, sie herauszukitzeln.
  • © Identity-Art

    Hast du nicht auch Bock, dir mal künstlerisch so richtig die Hände schmutzig zu machen?

    © Identity-Art

Hier kannst du von jemandem lesen, der seine kreative Ader nicht nur gefunden hat, sondern sie richtig lebt – als Graffiti-Künstler.
Kreativität ist wie ein Muskel, den man trainieren kann.
Susanne
In Susannes Workshops wird dieses Kreativitätstraining auf ganz individuelle Weise sichtbar: Einige Teilnehmer legen direkt los und basteln an ihrer Collage. Andere lassen die Materialien und die Atmosphäre erst einmal auf sich wirken und fangen später an zu malen und zu kleben. Collagen sind nicht nur voll Susannes Ding, sondern eignen sich perfekt, um schnell ins kreative Tun zu kommen und herumzuprobieren. Meist geht es gar nicht um das finale Werk, sondern um den Prozess dahinter: etwas Neues auszuprobieren, aus dem Alltag herauszukommen und sich bewusst Zeit für sich zu nehmen. In Picassos Worten: „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“ Oder in Susannes Worten: „Einfach mal machen, es gibt ja nichts zu verlieren.“
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