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3 Schritte zum Kaffee deiner Träume

Schlechter Kaffee? Ohne uns! Mit dieser Anleitung gelingt guter Kaffee auch zuhause

Du willst ihn, du liebst ihn, du brauchst ihn: Kaffee. Bei uns in Deutschland ist und bleibt das schwarze Gold die Nummer Eins unter den Getränken, und seit Corona wissen wir: Kaffee ist krisenfest. Schon lange trinken wir unseren Kaffee nicht mehr in geselliger Café-Atmosphäre, sondern überwiegend in den eigenen vier Wänden. Also müssen wir uns anpassen. Die Lösung: guten Kaffee einfach selbst machen. Ob eigens zubereiteter Kaffee schon seit Jahren dein tägliches Ritual ist, oder du bisher eher der To-go-Fraktion angehört hast: mit unseren Tipps und Tricks wird es in deinem Zuhause nie wieder miesen Kaffee geben!
  • Wie genau köstlicher Kaffee bei dir zu Hause in die Tasse kommt? Die Inhaber der Rösterei „Bonarista“ Bernd und Tony Kowalewski sagen: mit der perfekten Kombination aus Wahl der Bohne und Röstung und der richtigen Zubereitung. Das Vater-Sohn-Gespann aus Neustrelitz führt mit „Bonarista“ seit zwei Jahren seine eigene Kaffeerösterei mit mittlerweile 17 Kaffeesorten.  

1. Qualität beginnt beim Kauf

Die Auswahl: Interessiert dich nicht die Bohne?

Sollte sie aber. Um zu günstige Kaffeebohnen solltest du eher einen Bogen machen. Der niedrige Preis kann ein Zeichen für maschinell und somit weniger sorgfältig gepflückten Kaffee sein. Gute Röster wissen: Ungleichmäßige Größe und Form innerhalb einer Ladung Bohnen gilt es zu vermeiden, denn dadurch bleibt dann die Qualität der Bohne – und letztendlich des Kaffees – auf der Strecke. Die Wahl der Bohne ist jedoch auch Geschmacksache: Wenn du fruchtigen, süßlicheren Kaffee magst, dann halte von Robusta-Bohnen besser Abstand. Diese Bohnen sind erdig-nussig und kräftiger im Geschmack und enthalten auch mehr Bitterstoffe. Mildere Arabica-Bohnen passen dann deutlich besser zu dir!
  • © Bonarista

    Als Röstmeister l(i)ebt Tony sein Handwerk: über das Trommelröst-Verfahren holt er den besten Geschmack aus den Kaffeebohnen heraus.

    © Bonarista

Die Röstung – Learning by Burning

Nicht alles, was glänzt, ist Gold: Glänzende Kaffeebohnen sind ein Zeichen für ausgetretenes Öl, ausgelöst durch eine zu hohe Rösttemperatur. Das beeinträchtigt die Lagerfähigkeit der Bohnen und macht sie schneller ranzig. Beim Kauf von Kaffeebohnen solltest du auch auf ihre Farbe achten, sie sagt viel über die Röstung und somit auch den Geschmack des Kaffees aus. Die Farbvariationen reichen von hellen, sogenannten „Light Roast“-Bohnen mit einem fruchtig-säuerlichen Geschmack, bis hin zu sehr dunkel gerösteten Bohnen, die beispielsweise für den kräftig und intensiv schmeckenden Espresso verwendet werden. Nur schwarz sollte eine Bohne niemals sein! Einfacher Grund: schwarze Bohne gleich verbrannte Bohne.

2. Die Zubereitung

Freisetzung der Aromen – Du kannst mich Mahl

Wusstest du, dass Kaffeebohnen, sobald sie gemahlen wurden, innerhalb von 15 Minuten rund die Hälfte ihres Aromas verlieren? Dein Kaffee schmeckt vielleicht deshalb öde, weil er schon seit Ewigkeiten gemahlen bei dir im Schrank steht. Du musst deine Bohnen immer frisch mahlen – das ist unverhandelbar!
  • © Bonarista

    © Bonarista

Doch nicht nur auf die Frische kommt es an, sondern auch auf den Mahlgrad. Willst du etwa die Zubereitung des klassischen und seit jeher beliebten Filterkaffees perfektionieren, dann solltest du deine Bohnen nicht nur erst kurz vorher, sondern tendenziell gröber mahlen. So gehst du sicher, dass sich alle Aromen entfalten können und nicht durch Bitterstoffe beeinflusst werden. Ein Espresso beispielsweise wird aus sehr feinem Kaffeemehl zubereitet. In der Regel gilt, je feiner der Kaffee gemahlen wird, desto länger die Kontaktzeit mit dem Wasser und umso intensiver und auch bitterer wird der Geschmack. Im Kaffee-Fachjargon nennt man diese Zeit Extraktionszeit.

Die Wassertemperatur – Voll abgebrüht

Mit ein paar weiteren Details kannst du noch mehr aus der Bohne herausholen. Beispiel Wassertemperatur. Eine Temperatur, die außerhalb der Spanne zwischen 92 und 96 °C liegt, solltest du bei den meisten Zubereitungsformen vermeiden. Ist das Wasser nämlich heißer, schmeckt der Kaffee schnell bitter bis beißend. Liegt die Wassertemperatur darunter, wird der Kaffee wässrig und säuerlich. Für die Zubereitung von Handfilter- oder French-Press-Kaffee liegt die ideale Wassertemperatur beispielsweise bei 96 °C, für Espresso bei 93 °C. Hinsichtlich der Zubereitung mit der French Press musst du beachten, wie viel Zeit du verstreichen lässt, bis zu den Kaffee runterdrückst. Hier gilt die magische Zahl von vier Minuten.
  • © Bonarista

    © Bonarista

3. Kaffee richtig lagern

Hello darkness, my old friend

Wir wissen ja bereits, dass ganze Bohnen ihr Aroma länger behalten als gemahlene. Kaffee sollte deswegen auch in ganzen Bohnen an einem trockenen, dunklen und möglichst kühlen Ort gelagert werden. Im Idealfall sollten die Kaffeebohnen innerhalb von zwei bis sechs Wochen verbraucht werden. Also machen wir’s am besten wie der Durchschnittsdeutsche: drei Tassen am Tag!

Noch Fragen?

Dann kannst du dich hier auf der Bonarista-Website umgucken.

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