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Try Out

My home is daheim

Hygge, Cocooning und JOMO erklären das Zuhausebleiben zu einem Lifestyle

In diesen Tagen wächst bei vielen das Bedürfnis, sich zurückzuziehen und einzuigeln. Das liegt am Herbst: Es wird grauer, nasser und dunkler. Aber auch daran, dass das moderne Leben so schnelllebig geworden ist.

Folglich gab und gibt es immer wieder Trends, die das chillige und bewusste Verbleiben in den eigenen vier Wänden feiern. Denn: Das absichtliche Daheimbleiben ist eben viel mehr als ein schnödes Nichtausgehen.

Hygge, die skandinavische Lebenseinstellung, bei der sich alles um Gemütlichkeit dreht, schaffte ihren Durchbruch in den Mainstream 2016. Der Wort stammt vom dänischen bzw. norwegischen „hyggelig“ ab, was tatsächlich so viel wie „gemütlich“ bedeutet. Der Begriff schaffte es mit jeder Menge Hype und sogar einem eigenen Magazin vom Hipster-Horizont bis in den deutschen Sprachschatz.
Cocooning hingegen ist seit den 1990er-Jahren bekannt und meint in etwa, die eigenen vier Wände zum Lebensmittelpunkt zu machen, quasi sich in einen Kokon einzuhüllen und glücklich zu sein. Also ziemlich das Gleiche wie Hygge, nur ohne die skandinavische Note und ein bisschen mehr wie ein Einsiedlerkrebs.

Neu im Rennen ist JOMO. Es steht für „Joy of missing out“, also für die Freude daran, etwas zu verpassen. Das ist eine Reaktion auf den Stress das draußen im Allgemeinen. Und die Gegenreaktion zu FOMO („fear of missing out“), also dem stressigen Gefühl, ständig die besten Parties und Aktionen zu versäumen.

Entschleunigung entspannt

Was diese drei Trends gemeinsam haben, ist die Suche nach Entschleunigung und Entspannung im eigenen Zuhause. Warum auch durch den Nieselregen ins nächste Café stapfen, wenn du bei dir daheim mit deinen Freunden bei einer Runde Tee und angeregten Gesprächen versacken kannst? Mach deine eigenen vier Wände durch ein paar kluge Handgriffe beim Einrichten zu einem Hort des Wohlfühlens. Dazu gehören auf jeden Fall Kerzen, aber auch warme Decken oder flauschige Teppiche. Hygge ist die Absage an alles Steife, Formelle und kühl Designte. Stofflichkeit und Holzelemente sorgen für Wärme und Behaglichkeit. Lade Freunde und Familie ein, esst gemeinsam, spielt Spiele. Gönn dir Gutes! Alles, was auf dich einzahlt, ist erlaubt. Das kann auch stricken, Filme gucken, basteln oder lesen sein. Hauche der gehetzten Welt da draußen ein lässiges Goodbye entgegen. Lebe im Hier und Jetzt. In bester Gesellschaft. In deinen eigenen vier Wänden. Sei achtsam für den Moment und spüre, wie Zufriedenheit und Kraft in dir zurückkommen. Die Pause von der Welt macht dich fit für die Welt.

Alles heile Welt?

Ab und an werden Hygge und Co. als Realitätsverweigerung beschrieben, ja sogar als Neo-Spießertum gebrandmarkt. Aber bei Hygge geht es eben nicht ums Aussteigen oder darum, so zu tun, als ob alles gut sei. Du bleibst Teil einer verrückten Welt. Aber Hygge hilft dir dabei, einen Ort zu kreieren, an dem du dich zurückziehen, das Seelenheil aufpäppeln und Kraft tanken kannst für das spannende Leben da draußen in all seiner Kompliziertheit. Wo könnte das besser gelingen, als an dem Ort, den du am besten kennst: deinem hyggeligen Zuhause?

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