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Geheimtipp Georgien

Go east – bevor es andere tun!

Berge höher als die Alpen, dazu schrille Badeorte, eine klasse Küche und eigensinniger Weinbau: Georgien fasziniert zwischen Europa und Asien.

Wenn du ins Land des heiligen Drachentöters St. Georg reist, wirst du wahrscheinlich in der Hauptstadt Tiflis ankommen. Die Millionenstadt überrascht mit einem aberwitzigen Mix aus historischer und hypermoderner Architektur. Gemütliche Holzhäuser in der Altstadt stehen UFO-gleichen Bauten wie den silbernen Konzerthallenröhren und der gewundenen Friedensbrücke gegenüber. Dazu ein irrwitziger Präsidentenpalast und die imposante Sameba-Kathedrale, die wahnsinnig historisch wirkt – aber aus dem Jahr 2004 stammt.

Top-Tipp für alle, die hoch hinaus wollen: Nehmt die Standseilbahn zum Mtatsminda-Vergnügungspark. Neben herrlichem Sowjet-Retro-Charme genießt ihr den Panoramablick über die Stadt im Kura-Tal. Macht’s ruhig zweimal: einmal bei Tag, einmal nachts. Lohnt sich!

Sieht älter aus, als sie ist: die Sameba-Kathedrale in Tiflis

Kaukasus & Küste – Georgien kann was!

Wen es in noch höhere Regionen zieht, verlässt die Stadt gen Norden in Richtung Kaukasus. Mit einer Höhe von über 5.000 Metern lässt der Kasbek die Alpen hinter sich – und Besucher staunend zurück. Schafherden grasen vor einsamen Bergklöstern. Ringsum sattgrüne und schrofffelsige Gipfel, die sich im Winter in ein Skifahrer-Eldorado verwandeln.

Wer das Gegenteil sucht, also den Sommer und das Wasser, wird in Batumi fündig. Der Badeort am Schwarzen Meer schickt sich an, mondän zu wirken und eifert westlichen Vorbildern nach.

Durchs Land kommt man übrigens mit Englisch und Übersetzungs-Apps relativ gut. Letztere sind besonders hilfreich, wenn man weiß, dass die 3,8 Millionen Georgier ein eigenes, sehr verschnörkeltes Alphabet nutzen.

Extravagant: Architektur im Badeort Batumi

Küche mit exzellentem Ruf

Kulinarisch folgt das Land seiner geografischen Lage und tänzelt zwischen arabischen Einflüssen und osteuropäischer Prägung. Einige sowohl herzhafte als auch süße Teigwaren erinnern an den Nahen Osten und den Mittelmeerraum. Die in Osteuropa populären Piroggen, Pilmeni u. ä. heißen in Georgien Khinkali und sind ebenfalls mit Fleisch, Käse oder Gemüse gefüllt.

Lecker ist die georgische Küche immer! Schon zu Sowjetzeiten galt sie die beste des Riesenreichs. Weine nach genuin georgischer Erzeugung stammen oft aus der Region Kakheti. Anders als bei uns reifen die Trauben dort nicht in Eichenfässern oder Edelstahltanks, sondern in Amphoren aus Ton, die zum Teil im Erdboden vergraben sind. Das offenporige Naturmaterial verleiht georgischen Weinen eine frische Transparenz und die besondere Note, die sie zu beliebten Souvenirs macht.

Appetit bekommen auf ein spannendes Land zwischen Europa und Asien? Dann los, bevor die anderen schneller sind!

Amtssprache
Georgisch (eigenes Alphabet!)
Hauptstadt
Tiflis (georg.: Tbilissi)
Fläche
69.700 km²
Einwohner
3,7 Mio.
Währung
Lari

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