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Entlarvt: Mythen von früher

Glaub nicht alles, was du zu wissen glaubst

Der Reality-Check: Meinten es Großeltern, Eltern und Nachbarskinder damals gut mit dir – oder wollten sie dich auf den Arm nehmen?

Mythos 1: Kaugummi verklebt den Magen

Du schluckst Kaugummis bis heute nicht runter, weil deine Mutter früher sagte, das würde den Magen verkleben? Hier kommt die offizielle Entwarnung: Ab und zu kannst du bedenkenlos einen Kaugummi verschlucken. Dein Verdauungstrakt ist mit einem Feuchtigkeitsfilm ausgekleidet, der verhindert, dass die klebrige Masse haften bleibt. Probleme drohen dir höchstens, wenn du einen Family Pack auf einmal herunterschluckst. Aber das wäre ja auch Verschwendung.

Mythos 2: Wer zu nah vorm Fernseher sitzt, schadet seinen Augen

Wissenschaftler haben keinen Zusammenhang zwischen dem zu nahen Vorm-Fernseher-sitzen und dem Verlust der Sehkraft gefunden. Nichtsdestotrotz solltest du beim nächsten Netflix-Abend besser deine Brille aufsetzen und ein wenig Abstand zum Laptop oder Fernseher halten. Aus zu naher Distanz auf einen Bildschirm zu starren, strengt die Augen unnötig an und kann Kopfschmerzen verursachen. Bleibende Schäden musst du aber nicht befürchten.

Mythos 3: Im Dunkeln zu lesen, ist schlecht für die Augen

Hier ist es ähnlich wie beim zu nahen Fernsehen: Lesen im Dunkeln ist zwar anstrengend für die Augen und kann deshalb zu Kopfschmerzen führen, aber nicht zu dauerhaften Schäden.

Mythos 4: Jeder verschluckt pro Jahr acht Spinnen im Schlaf

Falls du Spinnenhasser bist, werden dir die folgenden Zeilen in Zukunft ruhigere Nächte bescheren: Dass Spinnen zuhauf in die Münder schlafender Menschen krabbeln, kannst du nämlich ein- für allemal vergessen! Die Wahrscheinlichkeit, eine Spinne zu verschlucken, ist außerordentlich gering. Du atmest, dein Herz schlägt, vielleicht schnarchst du sogar – all das verursacht Vibrationen, die den langbeinigen Krabbeltierchen Angst machen. Sollte sich eine Spinne zufällig auf deinen Körper verirren, wird sie also schnellstmöglich die Flucht ergreifen, statt ausgerechnet deine Mundhöhle erkunden.

Mythos 5: Spinat macht stark

Glaubt man Forschern der Freien Universität Berlin, ist dieser Mythos zumindest ein bisschen wahr. Sie haben nachgewiesen, dass Kraftsportler schneller an Power zulegen, wenn sie zusätzlich zum Training Spinat-Extrakt essen. Doch Vorsicht, bevor du sämtliche Spinatvorräte im nächsten Supermarkt hamsterst: Für den gleichen Effekt müsstest du täglich bis zu vier Kilogramm Spinat verdrücken. Die Legende, dass Spinat gesund sei, weil er besonders viel Eisen enthält, ist jedoch definitiv ein Mythos und basiert schlichtweg auf einem Messfehler. Spinat enthält weniger Eisen als etwa Schokolade, Pistazien – oder Leberwurst. Viele Kinder wurden von wohlmeinenden Eltern also völlig umsonst mit der grünen Pampe gequält.

Mythos 6: Fische können sich nur an die letzten drei Sekunden erinnern

Von wegen gedächtnisschwach! In Wahrheit konnten sich Fische bei wissenschaftlichen Experimenten noch nach fünf Monaten an bestimmte Geräusche erinnern. Das ist ja schon fast ein Elefantengedächtnis.

Mythos 7: Man kann sich auf einer Schaukel überschlagen

Jeder von uns kannte als Kind einen Angeber, der behauptete, er hätte sich schon mal mit einer Schaukel überschlagen. Wir müssen dir leider ins Gesicht sagen: Er oder sie hat dich angelogen! Mit einer normalen Spielplatzschaukel ist es physikalisch nicht möglich, sich zu überschlagen – auch nicht mit anschubsen. Ok, in Estland gibt es eine Sportart namens kiiking, bei der sich die Sportler mit einer Schaukel überschlagen. Allerdings hängt das Schaukelbrett da nicht an Ketten, sondern an Stangen.

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